
In Ihrem Zuhause steckt heute viel empfindliche Technik: Router, Fernseher, Computer, Smart-Home-Komponenten oder Steuerungen für Heizung, Photovoltaik und Wallbox.
Überspannungen können solche Geräte beschädigen. Manchmal sofort, manchmal als Vorschaden, der erst später auffällt. Ein passend geplantes Schutzkonzept kann das Risiko überspannungsbedingter Ausfälle und Schäden reduzieren.
Bei einer Überspannung liegt für kurze Zeit eine höhere elektrische Spannung an als vorgesehen. Auslöser können atmosphärische Einflüsse wie direkte oder nahe Blitzeinschläge sein – aber auch Schaltvorgänge im Stromnetz oder innerhalb des Gebäudes. Besonders empfindlich reagieren häufig Netzteile, Steuerplatinen und andere elektronische Bauteile.
Überspannungen können unmittelbare Defekte verursachen. Auch unbemerkte Vorschädigungen sind möglich; ihre konkrete Ursache lässt sich im Einzelfall jedoch nicht immer eindeutig zuordnen. Mögliche Folgen sind:
Wirksamer Überspannungsschutz ist Teil eines abgestimmten Schutzkonzepts für die elektrische Anlage. Je nach Gebäude, Netzform, äußerem Blitzschutz und technischer Ausstattung können unterschiedliche Maßnahmen erforderlich oder sinnvoll sein. Überspannungs-Schutzeinrichtungen werden an geeigneten Stellen der elektrischen Anlage installiert.
Bei besonders empfindlichen Geräten kann das Schutzkonzept durch zusätzliche Schutzgeräte ergänzt werden. Entscheidend sind die fachgerechte Auswahl, Koordination und Installation.
Damit Überspannungsschutz wirksam ist, muss er passend geplant, installiert und in das Gesamtsystem einschließlich Erdung und Potenzialausgleich eingebunden werden.
Wenn Sie in moderne Haustechnik investieren, lohnt es sich, den Schutz empfindlicher Elektronik mitzudenken. Ein abgestimmtes Überspannungsschutzkonzept kann das Risiko von Schäden und Ausfällen reduzieren.